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Vorwort. Zum Begriff der Wortbedeutung. Valenztheorie. Der Begriff der Valenz. Valenz der Verben. Bedeutung und Valenz der Adjektive und Substantive. Die Valenzanalyse des Verbs danken.

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: . : . . : 26.09.2014. : 2002. antiplagiat.ru: --.

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Inhaltsverzeichnis.

I. Vorwort................................................................................................2

II. Zum Begriff der Wortbedeutung..........................................................3

III. Valenztheorie. Der Begriff der Valenz...............................................4

IV. Valenz der Verben............................................................................11

V. Bedeutung und Valenz der Adjektive und Substantive.....................14

VI. Die Valenzanalyse des Verbs danken...........................................16

Quellenverzeichnis...........................................................................18

I. Vorwort.

In der Grammatik der deutschen Gegenwartssprache ist die zentralle Rolle der Valenz angedeutet, die gleichsam im Schnittpunkt von Grammatik und Lexikologie, von Syntax und lexikalischer Semantik, liegt. Diese Stellung ergibt sich daraus, da das Wort im Redeakt immer als Teil eines Syntagmas auftritt. Mit der lexikalischen Bedeutung eines Wortes sind die wesentlichen Bedingungen fr die Kombinierbarkeit mit anderen Wrtern im Satz festgelegt. Deshalb bestehen auch die paradigmatischen und syntaktischen Eigenschaften der Wrter nicht unabhngig voneinander, sondern stehen im dialektischen Zusammenhang zueinander. Mit der lexikalischen Bedeutung des Wortes sind zugleich Bedingungen gesetzt fr das Auftreten notwendiger und mglicher Partnot im Satz fr die Kombinierbarkeit des des betreffenden Wortes mit anderen Wrtern im Satz. Umgekehrt kann das Auftreten in verschiedenen Kombinatiionen Unterschiede in der lexikalischen Bedeutung des Wortes signalisieren, z.B.:

1. Er nennt den Schler ein Talent.

2. Er nennt (dem Schler) die richtige Lsung. Stepanowa M.D. und Helbig G. Wortarten und das Problem der Valenz in der deutschen Gegenwartssprache. VEB Bibliographisches Institut. Leipzig, 1978, s.118 - 119.

Das gleiche Verb taucht in (1) und (2) in verschiedenen lexikalisch-semantischen Vortarten auf, denen eine verschiedene Kombinierbarkeit entspricht.
Unter Valenz verstehen wir also die Fhigkeit eines Wortes, auf Grund seiner Bedeutung zu anderen Wrtern herzustellen. K. -E. Sommerfeld und H. Schreiben. Wrterbuch zur Valenz und Distribution deutscher Adjektive VEB Bibliographisches Institut. Leipzig. 1977, s. 15.
I. Zum Begriff der Wortbedeutung.
Es ist schon erwiesen, da die Sprache verschiedenartige Funktionen im Leben der betreffenden Sprachwissenschaft erfllt. Die wichtigste darunter ist die kommunikative Funktion. Sie erfolgt durch Mitterung von Bedeutungen. Die letzten verhalten sich zu den materiellen Hlle der Spracheinheiten als Zweck zum Mittel.
Deshalb ist die Bedeutung das zentrale Problem der gegenwrtigen Sprachwissenschaft, als das Kernstck der Lexikologie.
Alle sprachlichen Einheiten haben ihre eigenen Bedeutungen. Man unterscheidet lexikalische, phrasiologische, lexikalisch-grammatische und grammatische Bedeutungen.
Aber von groem Interesse ist fr uns die lexikalische Bedeutung des Wortes. Das ist das wichtigste, das komplizierteste Problem der Lexikologie.
Es gibt hunderte Definitionen der Wortbedeutung. Einige davon sind von den vorherigen Begriffsbestimmungen abgeleitet und fallen mit ihnen in den wichtigsten Komponenten zusammen. Die anderen weichen stark voneinander ab.
So z.B. gibt W. Schmidt folgende definition der Bedeutung : - Das ist die Widerspiegelung der Merkmale von Gegenstnden, Erscheinungen der objektiven Wirklichkeit. Und hierher gehrt auch die Definition der Bedeutung als gesellschaftlich determeniertes, interindividuelles Abbild der Merkmalstruktur einer Erscheinung der objektiven Realitt von M.D. Stepanova, I.J. Cernyeva. Stepanowa M.D., Cernyeva I.J. Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache Moskau, 1986
Lewrowskaja bestimmt die Bedeutung als Wiederspiegelung des Begriffs Lewkowskaja K.A., Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache Moskau, 1968 ;
Wostokov B.I. sagt, da die Bedeutung - der Begriff ist.
Und ein polnischer Sprachforscher A. Schaff gibt folgende Definition: Die Bedeutung ist das gesellschaftlische Verhltnis der Menschen zueinander, soziale Beziehungen zwische ihnen. , , . 1968
Um den wesen der lexikalischen Bedeutung gegenstandgemt zu entsprechen, mu die Definition der Wortbedeutung folgende Asperte enthalten:
1) Bedeutungsumfang (der denotative Aspekt);
2) Bedeutungsgehalt (der signifikative Aspekt);
3) Modalitt der Bedeutung (oder ihr konnotativer Aspekt);
4) Struktureller Aspekt der Wortbedeutung;
5) Sozialler Aspekr der Wortbedeutung;
III. Valenztheorie. Der Begriff der Valenz.
Die Verbindungen von Wrtern mit bestimmten Partnern sind beliebig und vllig willkrlich. Sie unterliegen bestimmten Gesetzmigkeiten.
Heute fat man die grungelegenden Gesetzmigkeiten der Kombinierbarkeit eines Wortes mit einem anderen mit dem Begriff der Valenz im allgemeinsten Sinne. Stepanowa M.D., Helbig G. Wortarten und das Problem der Valenz in der deutschen Gegenwartssprache
Leipzig 1978, s. 118
Auf dem Gebiet der Syntagmatik der Wortarten wird die Valenz als Schnittpunkt von lexikalischer Semsntik und Syntax bestimmt.
Damit kommt dem begriff der Valenz die entsprechende Rolle zu, wenn man die syntagmatischen Aspekte der Wrter erfassen will.
Gegenstand unserer Forschung sind die Grundfragen der Valenztheorie dazugelegen und die Valenzwrterbcher einer Analyse zu unterziehen.
Eine besonders groe bedeutung hat hier das Studium praktischer Fragen der Valenz des Verbs vor allem fr den Deutschunterricht. Selbst fortgeschrittene Studenten und Schler machen beim Gebrauch der deutschen sprache zahlreiche Fehler in der Valenz.
Es handelt sich dabei um Fehler, die mit den traditionellen Mitteln der Grammatik nicht hinreichend beschreiben werden knnen.
hnliches beobachtet man an den Fragen des Wortschatzes und der semantischen Kombinierbarkeit von Wrtern.es fllt Schlern und studenten oft schwer, zwischen bedeutungsnahen Wrtern zu unterscheiden, die berdies in ihrer syntaktischen Umgebung unterschiedlich sind: kennen - wissen, warten - erwarten - abwarten u.s.w. anhand der Valenzanalyse knnte man solche Fehlerquellen in Fremdsprachenunterricht beseitigen oder riduzieren: fortsetzen - fortfahren, treffen - begegnen, kommen - ankommen.
Der Begriff der Valenz in der theoretischen Beschreibung ist noch nicht ganz deutlich geklrt, da man ihn ohne weiteres bernehmen knnte.
Es bedarf zunchst eines berblicks ber der verschiedenen Fassungen des Valenzbegriffes in der Linguistik und einer davon resultierenden theoretischen Feststellung. Der moderne Valenzbegriff wurde in die Linguistik durch den franzsischen Sprachforscher L. Tesniere eingefhrt worden, der bei der strukturellen Satzanalyse vom verb ausgeht.
Als untergeordnete Glieder des Verbs sicht er die actants an, d.h. die handelnden Glieder und die circonstans im Satz zahlenmig durch das Verb begrenzt, was von der lexikalischen Bedeutung des Verbs abhngt.
Die Fhigkeit der Verben, eine bestimmte Anzahl von actants zu sich zu nehmen vergleicht L. Tesniere mit der Wertigkeit eines Atoms und nennt sie Valenz. Fr das Franzsische nimmt L. Tesniere drei Arten von Aktanten an, die in gleicher Werse direkt vom Verb abhngig sind: Subjekt, Akkusativ- und Dativobjekt. Ausgeschlossen von den Valenzbeziehungen bleiben bei Tesniere die Adverbialbestimmungen und die Prdikativa Zitiert nach : J Hebig, W. Schenkel. Wrterbuch zur Valenz und Distribution deutscher Verben VEB Bibliographisches Institut. Leipzig 1973 s. 13
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Das Subjekt verliert seine Sonderstellungim Satz.
L. Tesniere lehnt die traditionelle Subjekt - Prdikat - Opposition im Satz ab, weil sie nicht nur die Valenzbeziehungen, sondern auch die Aktiv - Passiv - Beziehung verdunkelt. Das Subjekt ist bei Tesniere nur ein semantischer Name fr den ersten Aktanten.
Nach der Valenz unterscheidet Tesniere vier Gruppen von Verben.
1) Avalente (nullwertige) Verben haben keine Valenz und knnen im Prinzip keinen Aktanten regieren (unpersnliche Verben: es regnet).
2) Monovalente (einwertige) verben haben nur eine Valenz, sie regieren nur einen Aktanten und sind intransitiv im traditionellen Sinne. (Alfred schlft)
3) Divalente Verben (zweiwertige) haben zwei Valenzen und knnen zwei aktanten regieren, sie sind transitiv im traditionellen Sinne. (Alfred weckt Otto)
4) Trivalente (dreiwertige) Verben haben drei Valenzen und knnen drei Aktanten regieren (Alfred gibt Otto das Buch). Die Verben werden nur hinsichtlich der Zahl, nicht auch hinsichtlich der Art der Aktanten klassifiziert.
In der deutschen Grammatik erscheint der Valenzbegriff etwa bei O.Behagel Behaghel O.: Deutsche Syntax Bd. II, Heidelberg 1924, s. 113 und G.C.A. Heyse Heyse G.C.A. Deutsche Grammatik Hannover / Leipzig. 1908, s. 296 .
Sie teilen die Verben in absolute bzw. subjektive (d.h. keine Ergnzung fordernde) und relative bzw. objektive (d.h. eine Ergnzung fordernde) ein. Zu den absoluten Verben gehren solche, die auer dem Subjekt keine weitere Ergnzung brauchen, damit ein grammatisch korrekter Satz entsteht (z.B.: er schlft, singt, geht), zu den relativen Verben gehren solche, die auer dem Subjekt noch mindestens eine weitere Ergnzung brauchen, damit ein grammatisch richtiger Satz entsteht: (z.B. Er besucht seinen Freund, wohnt in Moskau, stellt das Glas auf den Tisch).
Der tesnierische Valenzbegriff ist in der deutschen Grammatik von H. Brinkmann Brinkmann H.: Die deutsche Sprache Dsseldorf 1962, s. 223 und G. Erben Erben G. Abzi der deutschen Grammatik, Berlin 1964, s. 231 nutzbar gemacht worden. Brinkmann nennt mit Tesniere die Fhigkeit des Verbums, weitere Stellen im Satz zu fordern, Valenz und die Stellen selbst, die fr weitere Beziehungen offen sind, Mitspieler, oder Aktanten.
Das Verb bestimmt wie bei L. Tesniere darber, wieviel Stellen im Satz besetzt werden mssen (oder knnen).
H. Brinkmann bezieht im Anschlu an Tesniere L. nur die Aktanten, nicht die Adverbiallbestimmungen in die Valenz ein, obwohl auch diese Adverbiallbestimmungen im deutschen satz strukturell notwendig sein knnen. Stze wie Er legt das Buch auf den Tisch oder Berlin liegtan der Spree knnen nicht um die Umstandsbestimmung reduziert werden, ohne da sie ihren Charakter als Satz verlieren.
Bei J. Erben taucht der Valenzbegriff unter dem Terminus Wertigkeit auf. Fr ihn bildet das Verb im deutschen Satz den charakterischen Aussagekern. Von diesem Aussagekern hngt es wesentlich ab, welche und wieviel Ergnzungsbestimmungen mit dem Verb auftreten.
J. Erben erhlt im Resultat seiner Aufgliederung vier Grundmodelle der Stze, entsprechend den ein- zwei- drei- und vierwertigen Verben.
Im Unterschied zu Tesniere und Brinkmann sieht Erben als Ergnzungsbestimmungen des Verbes nicht nur Subjekte, sondern auch Prdikativa, notwendige Prpositiionalobjekte und Adverbialbestimmungen an.
P. Grebe Grebe P.: Der Groe Duden. Grammatik der deutschen gegenwartssprache Mannheim 1959, s. 436, 466, D. Schulz, H. Griesbach, die das verb als Organisationszentrum des Satzes betrachten, unterschieden obligatorische Prdikatsergnzungen und freie Angaben, die in Satz weggelassen werden knnen.
Zu den Prdikatsergnzungen gehren auch verschiedene syntaktisch obligatorische Adverbialbestimmungen: z.B. Mein Freuend wohnt in einem Hotel; das Fest dauerte bis zum Morgen; das Feuer entstand durch Leichtsinn: Diese Adverbialen sind obligatorische Mitspieler des Verbs.
Sie knnen nicht weggelassen werden, weil diese stze dann ungrammatisch werden. Freie Angaben umgekehrt knnen eliminiert werden, wobei der Satz grammatisch richtig bleibt. Z.B. Ich will in Berlin einen Freund besuchen;
W.G. Admoni Admoni W.G. Der deutscte Sprachbau Leningrad 1966, s. 80 spricht von der valenz als von der Fgungspotenz, die allen Redeteilen eigen ist und unter dem Einflu des Kontextes und der Situation teilweise aktualisiert wird. Diese Potenzen schlummern im Redeteil und werden im konkreten Redeproze zum Leben erweckt.
W.G. Admoni unterscheidet obligatorische und fakultative Fgungspotenzen: Einige Beziehungen sind obligatorisch, d.h. ohne an ihnen teilzunehmen, kann die Wortart berhaupt im Satz nicht erscheinen. Die anderen sind fakultativ, d.h. der Redeteil kann sie auch entbehren Admoni W.G. Der deutscte Sprachbau Leningrad 1966, s. 81.
So ist die Beziehung des attributeven Adjektivs zum Substantiv obligatorisch, weil ein Attribut im Satz ohene Substantiv nicht stehen kann. Die Beziehung des Substantivs zum attributiven Adjektiv ist dagegen fakultativ, denn das Substantiv kann in der Rede auch ohne das attributive Adjektiv gebraucht werden. Z.B. Das [kein] Mdchen begann zu weinen.
Auf solche weise berhren sich die Begriffe obligatorisch und fakultativ mit den Begriffen abhngig und dominierend. Die Beziehungen des abhngigen Redeteils zum dominierenden ist fr Admoni obligatorisch'. Die Beziehung des dominierenden Glieds zum abhngigen kann jedoch sowohl fakultativ als auch obligatorisch sein.
Es hngt fr Admoni von semantischen Grnden ab Admoni W. Der deutsche Sprachbau, s. 82. Was Admoni unter obligatorischen und fakultativen Fgungspotenzen versteht, wird am greifbarsten in seiner Beshreibung der Fgungspotenzen des Substantivs im Akkusativ Admoni W. Der deutsche Sprachbau, s. 84
14 Hellbig G. Theoretische und praktische Aspekte eines Valenzmodells In Bva. Leipzig 1971, s. 35.
In diesem Fall sind fr W.Admoni jene Fgungspotenzen obligatorisch, die der Akkusativ zu den ihm bergerdneten Gliedern hat (vor allem zum Verb, zum Adjektiv und zu bestimmten Prpositionen), zu Gliedern, von deren er syntaktisch abhngig ist.
Als fakultativ erscheinen die Fgungspotenzen, die der Akkusativ zu den ihm untergeordneten Gliedern hat (vor allem zu Attributen und Pronomina), die vom Akkusativ syntaktisch abhngig sind. G.Helbig verlangt den Anwendungabereich der Termini Fgungspotenzen und Valenz klar zu trennen. Der Terminus Fgungspotenzen kann als Oberbegriff gelten.
Von G.Helbig wird die Valenz vorwiegend als syntaktisches Phnomen betrachtet. Er hlt das Verb fr das syntaktische Zentrum des Satzes, an das bestimmte Aktanten gebunden sind.
G.Helbig versteht unter Valenz die Fhigkeit des Verbs, bestimmte Leerstellen im Satz zu erffnen, die durch obligatorische oder fakultative Aktanten zu besetzen sind.
G.Helbig unterscheidet 3 Arten der Satzglieder:
1) Obligatorische Aktanten Aktanten sind Valenzgebundene Glieder
2) Fakultative Aktanten
3) Freie Angaben nicht Valenzgebunden, sie knnen beliebig, hinzugefgt und weggelassen werden.
Die Aktanten sind im Stellenplan des Verbs vorgesehen und zahlenmig begrnzt fakultative Aktanten sind unter bestimmten Bedingungen weglabar, sie werden stets mitgedacht, aber oblegatorische Aktanten knnen nicht eliminiert werden.
Interessant ist die Konzeption, die von K.-E. Sommerfeld und H. Schreiber vertreten ist. Sie unterscheiden 3 Arten der Valenz Stepanowa M.D.: Die Zusammensetzung und die innere Valenz des Wortes. In: Deutsch als Fremdsprache 1967,Helf 6.
1) Die logische Valenz (in der Begriffstruktur). Unter der logischen Valenz werden ..................





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