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In Erich Ramarques Antikriegsroman Im Westen nichts Neues werden tagebuchartig die Erlebnisse Paul Baumers in den Kriegsjahren 1016-1918 geschildert. Paul Baumer besucht die Oberprima eines Gymnasiums.

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: . : . : 26.09.2014. : 2006. antiplagiat.ru: --.

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Erich Maria Remarque, ursprnglich Erich Paul (!!!) Remark wurde am 22. Juni 1898 in Osnabrck geboren und starb am 25. September 1970 in Locarno. Der Sohn eines Buchbinders (Der Franzose, den Paul im Graben ttet, war ebenso Buchbinder -vergleiche auch S. 108: "Kme dein Vater mit denen drben, du wrdest nicht zaudern, ihm die Granate gegen die Brust zu werfen.") besuchte ein Lehrerseminar und meldete sich nach seinem Notexamen als Kriegsfreiwilliger an der Westfront. Er verfasste mehrere Zeitungsartikel ber Sportereignisse und die Herstellung von Cocktails. Sein Sensationserfolg "Im Westen nichts neues" wurde 1929 auch verfilmt. Im dritten Reich fielen seine Werke der Zensur der Nationalsozialisten zum Opfer. Er flchtete sich nach Amerika. Spter kam er nach Europa zurck und lie sich in der Schweiz nieder.
INHALTSANGABE "IM WESTEN NICHTS NEUES"
In Erich Ramarques Antikriegsroman "Im Westen nichts Neues" werden tagebuchartig die Erlebnisse Paul Bumers in den Kriegsjahren 1016-1918 geschildert. Paul Bumer besucht die Oberprima eines Gymnasiums. Auf Drngen seines Klassenlehrers Kantorek meldet sich der gesamte Jahrgang zu den Kriegsfreiwilligen.
Paul Bumer und seine Klassenkameraden Kropp, Mller, Kemmerich und Leer werden zur neunten Korporalschaft beordert, um dort auf den Krieg vorbereitet zu werden. Die fnf Gymnasiasten sollen dort zusammen mit einfachen vom Unteroffizier Himmelsto ausgebildet werden.
Die Ausbilder machen den jungen Leuten dort das Leben zur Hlle und schikaniert sie, wo er nur kann. Die Rekruten verlieren jedoch keineswegs ihren Mut und lassen alles ber sich ergehen. Kurz bevor Paul Bumer und seine Freunde an die Front ziehen, verpassen sie Himmelsto eine Abreibung und rchen sich damit fr die erduldete Schmach.
An der Front trifft Paul den Mann, der whrend der kommenden Kriegszeit sein bester Freund werden soll: Stanislaus Katczinsky (Kat), einen einfachen Mann Anfang vierzig. Er hat aufgrund seiner Erfahrung einiges zu melden und wird auch anerkannt. Ebenfalls in der gleichen Kompanie dienen der Schlosser Tjaden, Haie Westhus, ein Torfstecher und Detering, ein Bauer.
Die Kompanie wird als Ablsung in die Schtzengrben geschickt. Von anfangs 150 Soldaten kommen nur noch 80 Mann gesund zurck. Deshalb bekommen die "Heilgebliebenen" doppelte Essens- und Zigarettenrationen.
Fr die Soldaten sind ihre Krperfunktionen Selbstverstndlichkeiten. So auch der Gang zur Latrine. Sie begeben sich in den Wald und nehmen die tragbaren Toiletten mit. Im Kreis sitzend spielen sie Karten. "Diese Orte sind die Klatschecken und der Stammtischersatz beim Kommiss."
Josef Behm ist der erste aus Pauls Klasse, der Opfer dieses Krieges wird. Er war derjenige, der sich auch nur aus Gruppenzwang und Drngen des Klassenlehrers Kantorek zum Waffendienst gemeldet hat.
Kemmerich ist der zweite, den es "erwischt". Er erleidet einen Oberschenkeldurchschuss. Deshalb wird ihm das Bein amputiert. Man sieht, dass er bald sterben muss. Mller denkt trotz all der Trauer an Kemmerichs Stiefel. Er will die guten Stcke haben, bevor sie sich irgendein Sanitter "unter den Nagel reit". Paul besticht einen Sanitter mit Zigaretten, um ihn zu bewegen, dass er Kemmerich Morphium gibt. Am nchsten Tag stirb Kemmerich.
Die 2. Kompanie wird mit neuen Soldaten aufgefllt. Dann kommt der Marschbefehl zur Front. Sie bauen die Verteidigungsanlagen und legen sich nach ihrer Fertigstellung zum Schlafen nieder. Paul wacht in der Nacht pltzlich. Kurz darauf werden sie von feindlicher Artillerie beschossen. Pauls Kompanie bersteht den Beschuss ohne Verluste. Ein paar in der Nhe befindliche Kolonnen haben aber einige Treffer abbekommen. Die verwundeten Pferde schreien frchterlich. Das geht stark an das Nervenkostm der Soldaten. Sie sind erleichtert, als die gequlten Kreaturen endlich von den Hilfstruppen erschossen werden.
Die Kompanie macht sich auf den Rckzug zu den Baracken. Als sie whrend des Marschs wieder beschossen werden, sucht die Gruppe Deckung auf einem alten Friedhof. Paul legt sich unter einen Sarg. Die ersten Gasgranaten fliegen. Paul hilft einem Rekruten mit seiner Maske. Zusammen mit Kat, Albert und einem Anderen in einem Trichter. Der unbekannte Mann wird von einem durch die Explosion einer Granate heranfliegenden Sarg verletzt. Die anderen verbinden ihn notdrftig. Nachdem das Gas verflogen ist, kmmern sich die Unverletzten um ihre Kameraden. Der Rekrut, dem Paul geholfen hatte, ist schwer verletzt und dem Tod nah. Als Kat und Albert ihn deshalb von seinem Leiden erlsen und ihm die Schmerzen der letzten Tage ersparen wollen, indem sie ihn erschieen wollen, sind auch schon andere Soldaten da, so dass sie nur noch eine Trage holen und den armen Kerl dem Schicksal bergeben knnen. Die Verluste der 2. Kompanie beschrnkt sich auf "nur" 5 Tote und Verwundete.
Einige Zeit nach ihrer "Heimkunft" erreicht sie die Nachricht, dass Himmelsto an ihren Frontabschnitt gekommen sei. Die Soldaten beschftigt die Frage, was sie tun wrden, wenn doch endlich Frieden wre. Sie merken, dass sie all ihrer frheren Ideale aus den Friedenszeiten beraubt sind. Sie wissen alle, auer Kat, der ja eine Familie hat, nicht, was sie mit sich anfangen sollten. Whrend dieses Gesprchs kommt Himmelsto zu der kleinen Truppe. Tjaden ist unverschmt und sagt dem Vorgesetzten ins Gesicht, was er von ihm hlt. Dieser zieht darauf wtend und in seiner Ehre beleidigt ab. Als er wiederkommt, um Tjaden zu suchen, wird auch Kropp aufmpfig. Daraufhin werden die beiden "Rebellen" zum Leutnant gerufen, der Tjaden zu drei Tagen und Kropp zu einem Tag Arrest "verdonnert". Kat und Paul machen sich auf, um Essen zu besorgen. Sie haben vor ein paar Tagen, als es zur Front ging, Gnsegeschnatter gehrt. So lassen sie sich auf einem Munitionstransport bis zur besagten Stelle mitnehmen und springen dann ab. Kat steht Schmiere, und Paul klettert ber die Mauer zum Gnseschuppen. Es sind zwei Gnse. Als Paul das Federvieh packt, fngt es an zu schreien. Kurz darauf ist der Wachhund da. Paul nimmt seinen Revolver, schiet den Hund an, rennt zur Mauer, berreicht die Gnse Kat, der ihnen den "Garaus macht", und trmt mit seinem Kameraden.
In einem sicheren Unterschlupf bereiten sie sich einen Braten. Sie lassen es sich schmecken und bringen die Reste ihres Mahls Kropp und Tjaden, die noch Arrest haben.
Aus Pauls Schulklasse sind jetzt noch 13 von ehemals 20 am Leben. Davon sind vier verwundet und einer in der Irrenanstalt. Die 2. Kompanie wird zwei Tage frher als erwartet an die Front gerufen. Auf dem Weg dorthin sehen die Mnner eine Menge neuer Holzsrge, die schon fr ihre Kompanie bereitgestellt worden sind. Die Soldaten versuchen die Angst mit ihrem Galgenhumor zu verdrngen.
In den Unterstnden gibt es eine Rattenplage. Die Soldaten lauern den Tieren auf und erlegen etliche. Es herrscht die bekannte Ruhe vor dem Sturm. So vertreiben sich die Soldaten ihre Zeit, indem sie auf Ratten schieen oder Karten spielen. Aber die Stimmung ist angespannt. Man hrt allerlei Gerchte, dass auf der anderen Seite ununterbrochen Nachschub anrollt und eine groe Offensive geplant sei. In der Nacht werden die Unterstnde mit schwerer Artillerie beschossen. Durch den Dauerbeschuss ist es so gut wie unmglich, Nahrungsmittel nach vorne zu den Grben zu schaffen. Die Soldaten werden unruhig. Pauls Unterstand hat bisher noch keine Verluste erlitten. Allerdings bekommt einer der Rekruten einen Anfall von "Unterstandsangst", so dass Paul und Kat ihn verprgeln mssen, um ihn zu beruhigen. Bei einem leichten Treffer auf den Unterstand bekommt einer anderer Rekrut jedoch wieder Panik und luft vllig ohne Deckung in die nchste Granate. Nach langem Trommelfeuer geht der Angriff los. Von berall kommen die Soldaten aus den Grben und beschieen die Angreifer. Als die Franzosen zu nah herankommen, werfen die Deutschen Handgranaten in die eigenen Grben und rennen in die hinteren Unterstnde.
Dann kommt der Gegensto. Paul, Kat und die anderen drehen auf dem Absatz um und setzen den flchtenden Feinden nach. Sie sind so dicht hinter ihren Gegnern, dass sie wenige Verluste haben, da die Franzosen nicht ihre eigenen Leute beschieen. Die Feinde werden niedergemetzelt. Die Kompanie zieht sich schnell zurck, um die eigenen Stellungen zu sichern. Whrend des Rckzuges nehmen die ausgepumpten Soldaten Proviant aus der franzsischen Stellung mit. So vergeht jeder Tag mit Angriff, Gegenangriff und nachts dem Heimholen der Verwundeten
Eines Vormittags sehen die Soldaten mitten in Angst, Leid, zwischen Bombentrichtern und Toten einen Hoffnungsschimmer: Zwei Schmetterling fliegen inmitten des ganzen Elends und lassen sich auf einem Totemschdel nieder.
Die 2. Kompanie bekommt immer wieder Verstrkung, um die Verluste auszugleichen, meist junge Rekruten, die beim nchsten Angriff niedergeschossen werden. Paul, Kat, Kropp und andere erfahrene Veteranen versuchen, den jungen Kerlen ihre Erfahrung und Kenntnisse weiterzugeben. Meist jedoch ohne Erfolg. In einem Graben trifft Paul seinen Ausbilder Himmelsto. Dieser versucht sich zu drcken und will sich im Unterstand verkriechen. Paul prgelt auf ihn ein, um ihn zu veranlassen, mitzustrmen. Himmelsto reagiert jedoch nicht. Aber was Pauls Prgel nicht schaffen, bewirkt ein einziger Satz eines vorbeistmenden Leutnants: "Vorwrts, anschlieen!"
Haie Westhus wird bei einer Offensive tdlich verwundet. Man sieht nur Schmerz, Qual und Leid an der Front. Paul und seine Kameraden werden abgelst. Beim Abzhlen trifft Paul Albert und Kat wieder, die er whrend des Getmmels aus den Augen verloren hat. Von ehemals 150 Mann der Kompanie sind gerade mal 32 brig geblieben. Um die Gruppe zu verstrken und aufzufrischen, kommt sie erst einmal weit hinter die Front in ein Feldrekrutendepot. Dort treffen die Soldaten Himmelsto wieder, der hier Kchendienst hat. Er will sich mit ihnen ausshnen und bringt ihnen als Friedensangebot reichlich Lebensmittel. Auerdem sorgt er dafr, dass sie zum Kartoffelschlen gerufen werden, wo er ihnen "tadellose Offizierskost" vorsetzt.
Die Ruhe hilft den Soldaten, das Elend an der Front zu vergessen. Sie verdrngen ihre Erinnerung, so dass das Leben wieder ertrglich wird. Viele ihrer Kameraden sind tot; sie aber reien Witze, saufen und raufen, um zu vergessen.
Die Soldaten sind auch in diesem ganzen Leid Mnner geblieben. Als Leer, Tjaden, Paul und Albert baden, sehen sie am anderen Ufer 3 junge Franzsinnen. Sie verabreden mit ihnen, dass sie des Nachts zu ihnen mit Brot herberkommen. Weil es nur 3 Frauen sind, machen Paul, Leer und Albert ihren Kameraden Tjaden so betrunken, dass es die Frauen vergisst. Darauf nehmen die 3 Mnner etliche Speisen und schwimmen ber den Fluss zum anderen Ufer, wo die Frauen warten. Die Franzsinnen geben den Dreien trockene Kleider und bitten sie ins Haus. Die Frauen sind ber die Lebensmittel hoch erfreut und nach ein wenig sinnlosem "Geplapper" werden sie intim. Nach diesem Abenteuer verabschieden sich die Mnner und verschwinden wieder in ihre Quartiere.
Paul bekommt Heimaturlaub mit einem abschlieenden Abstecher ins Heidelager. Paul verabschiedet sich von seinen Kameraden und fhrt nach Hause. Auf der Bahnfahrt werden, als er die vertraute Umgebung erblickt, alte Erinnerungen wach. Als er zu Hause ankommt, gibt es gerade sein Lieblingsgericht, Kartoffelpuffer. Seine Mutter bricht, als er kommt, in Freudentrnen aus. Sie opfert fr ihn ihre letzten Leckerbissen, die sie sich vom Mund abgespart hat. Paul sieht all die bekannten Dinge, die er mit Kindheit und Jugenderinnerung verbindet. Trotzdem ist sein Zuhause nicht mehr dasselbe. Er ist ein anderer geworden, die Heimat erscheint ihm unwirklich. Paul erfhrt, dass seine Mutter Krebs hat.
Am Nachmittag macht er sich auf zum Bezirkskommando, um sich dort anzumelden. Als er gedankenversunken an einem Major vorbeigeht, ohne ihn zu gren, wird er erst mal von ihm heftig gergt. Nach diesem Erlebnis zieht er lieber seinen Zivilanzug an und geht in die nchste Kneipe. Doch auch dort hat er keine Ruhe. Smtliche Bekannte fragen ihn nach dem Krieg und seinen Erlebnissen an der Front. Er hat jedoch Angst, diese in Worte zu fassen, weil er frchtet, dann von ihnen berrollt zu werden. Ihm hngen diese ganzen Leute zum Hals heraus, die ihm auf die Schulterklopfen und Sprche reien ber den "ach so tollen Krieg". Paul zieht sich deshalb in sein Zimmer zurck und denkt an die Kameraden, die auch jetzt, wo er erst mal in Sicherheit ist, tglich ihr Leben aufs Spiel setzen. Er verbringt die meiste Zeit zu Hause, wo er in alter Erinnerung schwelgt und immer wieder die Sachen, die ihm einmal etwas bedeuteten (wie zum Beispiel seine Bchersammlung), ansieht.
Eines Tages geht er zu seinem ehemaligen Klassenkameraden Mittelstaedt in die Kaserne, wo dieser ihm erzhlt, dass ihr alter Klassenlehrer Kantorek als Landsturmmann eingezogen worden ist. Mittelstaedt schikaniert diesen, wo er nur kann und rcht sich somit fr die Schulzeit und das Verderben, in da Kantorek alle mit seiner Kriegsverherrlichung geschickt hat. Paul denkt an die Angst, die er als Schler vor ihm hatte, und kann das jetzt, als er ihn in zu groer und abgerissener Uniform sieht, nicht mehr verstehen. Er hat Spa daran, als Mittelstaedt ihm vorfhrt, wie er Kantorek demtigt. Paul geht schlielich zu Kemmerichs Mutter, die total verzweifelt ist ber den Tod ihres Sohnes. Sie fragt ihn, wie er gestorben sei. Paul lgt und erzhlt ihr, dass es kurz und schmerzlos gewesen sie. Als sie ihm nicht glaubt, schwrt er schlielich darauf.
Am Tag vor seiner Abfahrt in Barackenlager hat Paul noch ein langes Gesprch mit seiner Mutter. Sie sorgt sich um ihren Sohn, aber Paul versucht ihr diese Sorge auszureden und ihr Mut zuzusprechen.
Nach seinem Urlaub macht Paul 4 Wochen Dienst an den Baracken im Heidelager. Neben den Baracken befindet sich ein zweites Lager, in dem russische Kriegsgefangene untergebracht sind. Den Russen dort geht es noch viel schlechter als den Deutschen. Abends schleichen sie sich aus dem Lager und durchwhlen die Mlltonnen nach etwas Essbarem. Die Kriegsgefangenen tun Paul leid. Paul begreift die Sinnlosigkeit des Krieges, als er diese armen Menschen sieht. Die Nationen knnten Freunde sein und mssen nur wegen irgendeines bldsinnigen Befehls aufeinander schieen.
Als Pauls Vater und seine Schwester ihn im Lager besuchen kommen, erfhrt er, dass seine Mutter ins Krankenhaus gekommen ist und es nicht mehr verlassen wird. Vorher hat die Mutter trotz ihrer Krankheit noch Kartoffelpuffer fr ihn gebacken und sie ihm zusammen mit einem Glas Marmelade geschickt.
Paul kommt wieder zurck an die Front. berall hrt er schlechte Nachrichten. Dann findet er endlich zu seiner Kompanie und trifft auch seine alten Kameraden Kat, Kropp und Tjaden. Ihnen gibt er die Pfannkuchen las eine Art der Entschdigung, weil er zwischendurch zu Hause seine Ruhe hatte. Im Lager herrscht groe Aufregung. Der Kaiser soll persnlich zu einer Parade kommen, heit es. Alle Soldaten werden neu ausgestattet, und es wird sehr auf Hygiene geachtet.
Das Kommen des Kaisers wird fr viele zur Enttuschung. Er ist keine so imposante Erscheinung, wie sie gedacht hatten. Kat, Albert und Tjaden zerbrechen sie den Kopf darber, wie es berhaupt zum Krieg kam und wie es sein kann, dass nur, weil wenige mchtige Mnner beschlieen, ihre Krfte zu messen, Millionen Menschen aufeinander schieen mssen. Nach der Parade mssen die neuen Uniformen wieder abgegeben werden.
Auf dem Weg zur Front kommt die Kompanie durch einen Wald, in dem Minen eingeschlagen sind. berall Tote und Teile von ihnen herum. Paul meldet sich zu einer Patrouille, um die gegnerischen Stellungen auszuspionieren. Whrend seiner Mission verliert er zwischen den Fronten die Orientierung. Zu allem bel starten die Franzosen auch noch eine Offensive. Paul sucht in einem Bombentrichter Deckung, als die ersten Feinde kommen. Paul stellt sich tot. Sie springen ber ihn hinweg. Die Franzosen knnen jedoch nicht durchbrechen und flchten zurck in ihre Stellungen. Auf der Suche nach Deckung springt ein Franzose zu Paul in den Trichter. Paul sticht den Feind ohne zu berlegen nieder. Allerdings lebt der andere noch. Paul bringt es nicht bers Herz ihn zu tten. Es ist das erste Mal, dass er sieht, was fr ein Leid er doch angerichtet hat. Er beginnt den Feind als Menschen zu sehen und bekommt ihm und seiner Familie gegenber Schuldgefhle. Paul versucht dem Mann das bichen Leben, das ihm noch bleibt, so angenehm wie mglich zu machen. Er gibt ihm Wasser und lagert ihn bequem. Das Artilleriefeuer liegt immer noch zwischen den Grben, so dass Paul im Trichter ausharren muss. Ihn plagen immer mehr Schuldgefhle. Er schwrt dem Mann, um sich zu beruhigen und die Schuld zu shnen, seiner Familie Geld zu schicken und sich um sie zu sorgen. Er notiert sich den Namen des Mannes aus dem Soldbuch. Aber jetzt kennt er den Namen seines Opfers. Jetzt hat er nicht irgendeinen Soldaten gettet, sondern ein einzigartiges Individuum, dessen Namen er nun sogar kennt. In der Nacht kommen Kat und Albert, um Paul zu suchen. Er meldet sich und wird so gefunden und heimgebracht.
Am nchsten Morgen erzhlt er seinen Kameraden, was ihn bedrckt. Sie versuchen ihn zu beruhigen und zeigen ihm einige Scharfschtzen, die sich einen Spa daraus machen, einzelne Franzosen zu erschieen, und sogar Strichlisten darber fhren.
Paul, Kat, Albert, Tjaden, Mller, Leer und Detering mssen ein Dorf bewachen, das gerumt worden ist. Aus dem Proviantamt holen sie sich Lebensmittel, die sie dann zu einem herrlichen Festmahl zubereiten. Das Haus, in dem sie das Essen kochen, wird bald beschossen. Also packen sie ihr Essen und hasten zwischen den Einschlgen zum Unterstand.
Am nchsten Tag packen sie sich noch ein paar Delikatessen aus dem Proviantamt zusammen und ziehen ab, das Dorf, das jetzt unter heftigem Feuer liegt, zurcklassend. Unterwegs wird der Munitionstransport auf dem sie mitfahren, beschossen. Albert wird am Knie getroffen. Auch Pauls Bein ist verletzt. Die beiden sttzen sich gegenseitig und retten sich zunchst in den Unterstand. Dort nimmt sie ein Sanittswagen mit ins nchste Lazarett. Hier werden sie notdrftig verarztet. Paul besticht den Sanittsfeldwebel, um mit Albert in das selbe Abteil des Lazarettzuges zu kommen. Unterwegs hlt der Zug oft, um die Toten auszuladen. Albert hat Fieber und ist deshalb nicht mehr transportfhig. Um nicht von seinem Kameraden getrennt zu werden, simuliert auch Paul erhhte Temperatur. Beide werden an der nchsten Station ausgeladen und zu einem katholischen Krankenhaus gebracht. Die Schwestern, die dort die Verwundeten versorgen, beten jeden Morgen fr die Soldaten. Diese legen jedoch keinen Wert darauf und wollen lieber schlafen. Deshalb "rebellieren" sie und bekommen ihren Willen.
Viele Verletzte, die anfangs im Zimmer von Paul lagen, sterben und machen so die Betten fr neue Kriegsgeschdigte frei. Alberts Bein wird amputiert und der Stumpf heilt gut. Paul kann sogar wieder gehen.
Nach einem kurzen Erholungsurlaub zu Hause, wird Paul wieder an die Front gerufen, Detering desertiert, wird auf der Flucht gefasst und vom Kriegsgericht zum Tode verurteilt. Auch Mller stirbt whrend eines Gefechts unter groen Schmerzen.
Nun bekommt Paul die Stiefel, die einstmals Kemmerich gehrten. Als Reserve kommen nur noch junge Rekruten, die noch keine Ahnung vom Krieg haben und folglich auch wie die Fliegen sterben. Kompaniefhrer Bertinck opfert sich bei einer gegnerischen Offensive und rettet so seine Untergebenen. Auch Leer stirbt beim gleichen Angriff.
Der Kriegssommer 1918 ist fr Paul der blutigste berhaupt. Whrend Kat Essen holt, wird er am Schienbein getroffen. Er kann nicht mehr allein laufen. Deshalb trgt ihn Paul zu nchsten Sanittsstation. Unterwegs wird Kat von einem umherfliegenden Granatsplitter tdlich getroffen und lebt nicht mehr, als Paul mit ihm an der Station ankommt. Mit ihm ist Pauls bester Freund und Kamerad beim Militr gefallen.
Paul ist der letzte von ehemals sieb ..................





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